Tod und Trauer

Monochrome Fotografie im Vintage-Stil einer schlanken Person von hinten im Dreiviertelprofil. Sie trägt ein dunkles, ärmelloses Kleid, das Haar zu einem Knoten gesteckt, und neigt den Kopf in Trauer versunken nach unten.

Meinen Opa Eugen habe ich sterben sehen, er lag im Bett, sechs Verwandte drum herum die ihm dabei zugesehen haben, wie er seinen letzten Atemzug getan hat. Unerträglich! Mein Opa Karl lag tot auf dem Sofa als ich nach Hause kam, er hat, glaube ich, aufgegeben und seine Krankheit und die damit verbundene Ahängigkeit nicht ertragen. Mein kurzer, verdutzter Blick auf den toten Karl und die daraus resultierende Ratklosigkeit ist mir heute noch präsent.

Begleitung in den Tod

Meine Oma Frieda habe ich eine ganze Nacht hindurch beim sterben begleitet, sie hat ihren letzten Schnaufer getan und damit brach die Verbindung zu meiner Kindheit aprupt ab.

Mein Halbbruder Benjamin starb im Libanon an einer Sauerstoffunterversorgung, das hat mich schwer getroffen, er war ein toller Typ. Eine Woche später starb mein Vater ebenfalls im Libanon an einer Trombose die er sich auf dem Flug eingefangen hat, der ihn zu seinem Sohn Benjamin gebracht hat. Wir haben beide Leichen in Beirut abgeholt, ich bilde mir ein, ich kann nachempfinden was Tod in der Familie bedeutet.

Was hat das mit Bärbel Bas zu tun?

Insofern kann ich Bärbel Bas’ Trauer verstehen. Mir selbst blieb nichts anderes übrig als weiter zu arbeiten, das ist das Los als Unternehmer der nicht einfach aussteigen kann. Ich habe den Tod meiner Nächsten wahrgenommen, ich habe ihn verstanden, ich habe ihn verarbeitet und während dieser Zeit musste ich trotzdem täglich meine Leistung bringen und meine Mitarbeiter führen.

Den Tod eines geliebten Menschen zu betrauern und zu verarbeiten ist existentiell notwendig, wenn ich keine offenen Wunden mit mir herum tragen will. Wenn jemand, wie Bas, mit der Trauer begleitend nachtritt, zeigt das ihre Unfähigkeit zur Selbstrefelxion. Sie geht, trotzig, beleidigt und ich sage Gott sei Dank ist sie weg. Ihr sei all die Zeit gegönnt die sie für die Trauerarbeit braucht, aber Selbstführung und Verantwortung für das Land dem sie zum Besten dienen sollte zeigt dieses Nachtreten nicht.

SPD-Schwanengesang

Zu Klingbeils und Schwesigs Schwanengesang sage ich nur, dass Klingbeil bestätigt was ich schon immer von ihm halte und Schwesig in meiner Achtung bei Null angekommen ist. Wenn ich andauernd verbal auf meine Kollegen einschlage und den Trotzkopf raushänge, kann ich ganz sicher davon ausgehen, dass der Laden vollends abschmiert.

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